Tag 11 - Monotonie
by Lukas
Von den Steilküsten in den Pinienwald.
Die heutige Tour startete an den Steilküsten bei Hendaye. Schnell änderte sich der Weg in separierte Fahrradwege in der Vorstadt. Ab Mitte des Tages änderte sich das Landschaftsbild kaum mehr. Etwa 80km der Tour waren zwar auf geteertem Weg, jedoch mit vielen Bodenwellen und Schlaglöchern, die den Körper mit permanenten Schlägen sowohl auf die Gabel als auch auf das Hinterrad forderten. Die Monotonie des Weges erforderte einiges an Durchhaltevermögen für den Kopf. Frankreich zeigte, dass es abgeschottene Fahrradwege fernab vom Verkehr kann, die Oberflächenqualität des Untergrundes sowie die Abwechslung der Umgebung ließen jedoch zu Wünschen übrig.
Zu allem Übel noch zwei Platten gehabt. Die Ursache wurde nicht gefunden - trotz Fahrradschlauch unter Wasser. Probleme ohne ein sichtbares Problem sind für Techniker die Hölle. Wie eine Lösung finden, wenn das Problem nicht präsent ist bzw. sich nicht zeigt?
Geschaffen nach 150km dann das Wiedersehen mit Simon und der Start für die gemeinsame Tour. Durch das schlechtes Internet und den großen Redebedarf über das Erlebte reiche ich diesen Beitrag nun einen Tag später nach.
Am Ende gibt es gar nicht all zu viel zu schreiben. Die Monotonie der Route frisst die Kreativität des heutigen Blogposts.

| Kurzübersicht | |
|---|---|
| Start | Saint-Jean-de-Luz, Frankreich |
| Ziel | Ste Eulalie en Born, Frankreich |
| Kilometer | 150km |
| Höhenmeter | 570hm |
| Wetter | sonnig, 32°C |
| Wind | windstill |